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Dies ist mein Blog auf dem ich von nun an von meinen Erfahrungen aus Vietnam berichte. Enjoy!

Donnerstag, 22. September 2011

Ankunft im Nationalpark

Entschleunigung
22.09. Heute sind Marco und ich, sowie Meo, der uns die ersten Tage begleiten wird, im Nationalpark Xuân Thủy angekommen.
Wir haben heute mal das Kontrastprogramm zu den letzten drei Tagen genossen: statt Stress, Hektik und Smog beherrschen nun ländliche Ruhe und Gelassenheit das Bild. Die vierstündige Busfahrt (150km) in einem sehr engen und vollem Bus sowie die kilometerweite Schlepperei des Gepäcks von dem Dorf zum Nationalpark waren zwar ziemlich anstrengend, vor allem nach nur 2 Stunden Schlaf letzte Nacht, aber die Anstrengung wurde damit belohnt, dass wir den heutigen Tag vor allem dazu nutzen konnten "erst mal anzukommen". Marco und ich haben das Zimmer bezogen, das wir die nächsten 11 Monate teilen werden. Nach einem prompten Mittagsschlaf (Meo eingeschlossen) sind wir losgezogen um die beiden Fahrräder reparieren zu lassen die uns zur Verfügung stehen werden. Während der Reparatur sind wir über den Markt geschlendert und haben geduldig bei banalen Dingen wie der ländlichen Topfherstellung zugeguckt, und zwar die komplette Produktionsreihe vom Einschmelzen der Getränkedosen bis zur Befreiung des ausgekühlten Topfes aus dem Erdgemisch.









Als unsere Fahrräder dann irgendwann fertig waren haben wir uns gemütlich auf den Rückweg zum Park gemacht, Meo bei Marco, und ein 20l-Wasserkanister bei mir auf dem Gepäckträger. Keine zehn Minuten nachdem wir losgefahren waren fiel ich fast vom Rad als ich einen ziemlich lauten Knall hinter mir hörte. Der soeben frisch geflickte Schlauch war geplatzt. Das war eine ziemlich komische Situation, und sorgte für noch bessere Stimmung. Wir beschlossen das mit der Fahrradreparatur nochmal wann anders zu versuchen.
 Zurück im Nationalpark haben Marco und ich bis zur Stockfinsternis mit Einheimischen Fußball gespielt, auf einem asphaltiertem Platz vor dem Nationalparkgebäude, mit jeweils fünf senkrecht aufgestellten Ziegeln die als Tore dienten. Hat jedenfalls ne Menge Spaß gemacht.


In den nächsten Tagen werden wir den Nationalpark erkunden und uns langsam den Parkmitgliedern annähern, um dann hoffentlich ab nächster Woche mit dem Englischunterricht anzufangen.
Internet gibt es in dem Haus in dem auch unser Zimmer ist nicht, dafür aber im Nationalparkgebäude.






Anmerkungen:
Facebook funktioniert in Vietnam nur manchmal, da es regelmäßig von der Regierung gesperrt wird. Vietnamesische Hacker schaffen es jedoch meistens die Sperre innerhalb von wenigen Tagen aufzuheben.

Mein Mittag-und Abendessen werde ich täglich im Speiseraum des Nationalparks einnehmen. Das Mittagessen war heute eher mäßig (zum obligatorischen Reis gabs Schweinezunge, Tofu in Tomatensoße, sowie sauren Kohl)  heute abend wars dafür ziemlich lecker (frischer Fisch, eine Art Omelett, und Wasserspinat in viel Knoblauch)

Hundefleisch werde ich in zukunft nicht mehr essen, da ich heute ein relativ einschneidendes Erlebnis hatte, den Transport von Hunden betreffend und ich das Fleisch sowieso nicht besonders mochte. Die Bilder erspar ich euch lieber;)

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